Flohbisse | Die unterschätzte Gefahr für Mensch und Tier

Flohbisse beim Menschen können gefährlich sein. Man kann Sie leicht erkennen. Flöhe müssen nicht zum Problem werden.

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Gesunde Hunde – Gesundes Fell – Weniger Parasiten!

Bild Flohbisse erkennen

Bilder: Bisse von Flöhen aus der Nähe.

Bild Flohbisse beim Menschen

Bilder: Flohbisse erkennen.

Wie erkennt man Flohbisse beim Menschen?

Wie Flohbisse aussehen.

So unterscheidet man einen Flohbiss von Mückenstichen oder einfachen Pickeln.

  • Bisse von Flöhen sind etwa einen Zentimeter groß, leicht erhaben und hellrot
  • Flohbisse befinden sich überwiegend an bedeckten Körperstellen
  • Menschenflöhe bevorzugen den ganzen Körper, nicht nur behaarte Stellen
  • Oft beißen die Tierflöhe den Schlafenden nachts unter der Decke an Füßen und Beinen
  • Sie liegen nahe beieinander in Reihen oder dreier Gruppen (mehrfache Bisse im Gegensatz zu Bettwanzen)
  • Oft erkennt man direkt in der Mitte des Bisses eine punktförmige Blutung
  • Den Stich selbst bemerkt man wie den der meisten Insekten (wie z.B. Bettwanzen) nicht, da im Speichel der Tiere Schmerz betäubendes und die Blutgerinnung verhinderndes Sekret ist
  • Erst nach einigen Minuten spürt man stark juckende Quaddel die sich bis zu einigen Wochen halten kann

Bild: Checkliste Flohbisse erkennen

Checkliste: Flohbisse erkennen.

TIPP!

Die Wahrscheinlichkeit Flöhe zu bekommen ist bei Haustierbesitzern weitaus größer als bei Personen ohne Haustiere. Menschenflöhe bevorzugen auch gerne Tiere.

Flöhe auf Katzen

Flohbisse erkennen bei Mensch und Haustier.

Wie erkennt man Flohbisse bei Haustieren?

Flohprobleme bei tierischen Mitbewohnern.

Auch Haustiere sind von Flohbefall geplagt, obwohl dies wegen des Fells natürlich nicht gleich auffällt.

Es fällt nicht leicht, den Floh im Fell eines Haustieres zu erkennen (Flöhe sind sehr klein, etwa 3 Millimeter).
Folgende Zeichen sprechen für einen Flohbiss (im Gegensatz zu gewöhnlichen Insekten):

  • Das Tier kratzt sich wegen starkem Juckreiz heftig an allen möglichen Stellen
  • Es dreht sich wie wild um sich selbst, um an die betroffenen Körperteile zu kommen
  • Bei Hund und Katze findet man nach dem Kämmen mit einem Flohkamm in diesem die schwarzen Krümelchen (Flohkot)

Manchmal halten Haustiere die Flöhe aber klaglos und ohne Kratzen aus. Um trotzdem sicher zu gehen befolgen Sie unseren Tipp:

TIPP!

Beim Verdacht auf Bisse von Flöhen und zur Abgrenzung gegen Insektenstiche (z.B. Zeckenbisse, Bettwanzenbisse, Mückenstiche, Wespenstiche, Bienenstiche), legt man ein weißes Handtuch unter das Tier und rubbelt mit den Händen durch das Tierfell. Um zu testen ob schwarze Krümel die herunter rieseln, Flohkot ist, der ja aus getrocknetem Blut besteht, kann man diese in feuchten Papiertüchern zerreiben. Dann färbt sich das Papier rotbraun, bei einfachen Schmutz bleibt es weiß. Eine sichere Diagnose für einen Befall.

Wie behandelt man Flohbisse?

Diese Symptome treten auf und so sollte man diese behandeln.

Flohbisse führen oft zu Schmerzen und stark juckenden Schwellungen.
Es gibt jedoch schnelle und effektive Hilfen:

  • Medikamente aus der Apotheke: rezeptfreie, kühlende Salben mit Antihistaminika oder Cortison (wirken auch gegen andere Stiche)
  • Hausmitteln wie Z.B. ein feuchtkühles Tuch auf die betroffenen Stellen gelegt. Sehr effektiv und lindernd
  • Ganz wichtig: An betroffenen Stellen nicht kratzen (Entzündungsgefahr)

Bei schweren Fällen, wie z.B. eine allergische Reaktion sollte unbedingt ein Arztbesuch erwogen werden. In seltenen Fällen sind dann stärkere Mittel wie Antibiotikum nötig.

Handelt es sich um echten Flohbefall?

Einzelfall oder ein echtes Problem.

Man sollte nicht in Panik geraten, sobald einem außergewöhnliche Stiche am Körper auffalen. Jedoch sollte man trotzdem alles dafür tun, eine Flohplage zu vermeiden. Folgend wird beschrieben, wie es häufig zu einem echten Befall von Flöhen kommt:

  • Meist bringt ein Haustier wie Hund und Katze, oder auch der Mensch selbst Flöhe von draußen mit in die WohnungFlöhe lassen sich dann fallen auf Schlafplatz der Tiere, Teppiche, in Fußbodenritzen oder auf Polstermöbel
  • Ein Flohweibchen legt seine Eier dann in kurzer Zeit dort ab
  • Bei guten Umweltbedingungen bis zu 40 Eier am Tag
  • Dieser Kreislauf wiederholt sich, bis innerhalb kürzester Zeit eine große Anzahl von Flöhen das zu Hause bevölkert.

Ein Problem ist, dass Flöhe im Hunde- oder Katzenfell fast nicht zu sehen sind. Die kleinen Biester erreichen von dort alle Orte mit Leichtigkeit, da sie über eine immense Sprungkraft verfügen (ca. 40 cm weit und bis zu 30 cm hoch!).

TIPP!

Wenn Sie ein Heimtier besitzen, an mehr als zwei Tagen einen neuen Flohbiss an sich endecken, sowie Flohkot im Fell Ihres Tieres finden (siehe >> Tipp ), besteht die Gefahr, dass sich die Blutsauger bei Ihnen schnell vermehren. Deshalb sollten Sie erst recht schnell handeln.

Kenne Deinen Feind!

Weitere Informationen über Flöhe.

Wie leben und vermehren sich Flöhe?

  • Ein Flohleben dauert ca. 130 Tage, angefangen vom Ei über die Larven bis zum Tod
  • Flohweibchen legen in dieser Zeit etwa 2.000 sehr kleine, glatte, ovale, grauweiße Eier (bloßem Auge kaum zu erkennen)
  • Nach 4-5 Tagen schlüpfen die Larven
  • Die Maden der Flöhe sind weiß und ca. 4-6 mm lang
  • Larven ernähren sich von den Ausscheidungen der Ausgewachsenen
  • Nach einer bis zwei Wochen verkriechen sich die Larven in Ritzen und anderen dunklen, feuchten Stellen
  • Sie häuten sich zwei Mal und spinnen einen Kokon oder eine Puppe
  • Aus dem Kokon schlüpfen die fertigen, erwachsenen Flöhe
  • Die Dauer vom Ei, über Larven bis zum erwachsenen Insekt beträgt zwischen drei bis sechs Monaten
  • Nach dem Schlüpfen können sie ca. 14 Tage ohne Nahrung auskommen
  • Lebensnotwendiges Blut holen sie sich von Tieren und Menschen
  • Die Dauer von Flohbissen kann zwischen 20 und 150 Minuten dauern (also viel länger als normale Insektenstiche)
  • Ein Flohbiss macht sie für ungefähr zwei Monate satt
  • Flöhe verbleiben am liebsten ihr ganzes Leben lang auf einem Lebewesen, dem sogenannten Wirt

Bild: Flöhe Lebenszyklus

Lebenszyklus eines Flohs.

Wie sehen Flöhe aus?

Unterschiede, Ausprägungen und Fakten über Flöhe.

Wie sieht nun ein solcher Floh aus und welche (für uns) wichtigen Arten gibt es?

  • wenige Millimeter langer, flacher, braun bis schwarzer Körper
  • sechs Beine, wovon die hinteren beiden die kräftigen Sprungbeine sind
  • Körper und Beine bedeckt mit Borsten und winzigen Krallen, Kopf ziert ein Kamm
  • Stech -und Saugrüssel wie zwei an den Seiten gezackte Lanzetten in Form eines Rohres
  • Rüssel zum eindringen in die Haut und laben an der „Blutmahlzeit“
  • Geschützt durch harte Schale (Panzer) – nicht mit Fingern zu zerquetschen
  • Manche nur mit Lupe zu erkennen

Weitere Fakten:

Es gibt über 1500 Floharten weltweit. Es gab ähnliche Fossilien schon in der Kreidezeit.
In Mitteleuropa gibt es überwiegend Hundefloh (Ctenocephalides canis), Katzenfloh (Ctenocephalides felis), Hühner-, Ratten-, Vogel- und Menschenflöhe (Pulex irritans).
Der Menschenfloh ist im Gegensatz zu Tierflöhen sehr lichtscheu und nur zum Stechen und Saugen zu finden.
Opfer von Flöhen ist nicht nur der Mensch, sondern auch Raubtiere, Schafe, Schweine, Hunden, Katzen, Ratten usw. Nestflöhe lieben die Dunkelheit und verschwinden nach dem Flohbiss (Nahrungsaufnahme) zurück in ihr Nest. Sind nachtaktiv und deshalb schwerer aufzuspüren.
Pelzflöhe verbleiben auf ihren Wirten (z.B. Haustieren) im Fell – und lassen sich gerne überall mitnehmen. Sie lieben das Licht.
Wenn kein Pelztier vorhanden ist tun es auch Personen und Kleidung.

Wie Unterscheiden sich Katzen- und Hundeflöhe und was ist zu beachten?

Katzenflöhe und Hundeflöhe.

Grundsätztlich gibt es sehr viel unterschiedliche Floharten. Zwei davon sind der Katzenfloh, sowie der Hundefloh. Der Katzenfloh ist deutlich häufiger und weit verbreiteter als der Hundefloh. So kommt es vor, dass oftmals Hunde von Katzenflöhen befallen sind, selten aber umgekehrt. Die beiden Floharten kann man mit bloßem Auge nicht unterscheiden. Dafür benötigt man ein Mikroskop. Beide, Katzenfloh und Hundefloh können auch den Menschen beißen. Ihre Morphologie ist sehr ähnlich, sodass bei der Bekämpfung kein Unterschied gemacht werden muss.

TIPP!

Egal welche Art, die Bekämpfung ist meist ähnlich.
Flohbisse-So sehen sie aus

Bild: Aussehen eines Flohs

Aussehen eines Flohs.

Welche Krankheiten können durch Flöhe auf Menschen übertragen werden?

Meist sind Flohbisse ungefährlich aber eben nicht immer.

Gefahren sind:

  • Infektionen
  • Ekzem und Hautirritationen
  • Bandwürmer
  • Hirnhautentzündung
  • Bartonellose

Nachfolgend mehr zu diesen Problemen und wie man sie Lösen kann:

Ein Flohbiss ist in der Regel, wie andere Insektenstiche, harmlos. Trotzdem sollte man ihnen, aus Verantwortung gegenüber der Gesundheit, genügend Aufmerksamkeit schenken und sie behandeln.
Ein Flohbiss kann in Ausnahmefällen lebensbedrohlich für Mensch und Tier werden und sollte deshalb zur Behandlung kommen. Gleichzeitig sollte man die Quelle selbst bekämpfen (mehr unten).
Es sind hauptsächlich die Tierflöhe und da besonders der Katzenfloh (lat.: Ctenocephalides felis) die dem Mensch so zusetzen. Der Vogelfloh ist am zweithäufigsten zu finden. Er springt aus den Vogelnestern im Garten oder am Haus.
Früher wurde besonders durch Rattenflöhe die Pest verbreitet, bei der die Flohbisse dicke Beulen verursachten (Pestbeulen). Heute holt man sich im schlimmsten Fall Infektionen durch Bakterien.
Beim zufälligen verschlucken können Kürbiskern- und Gurkenbandwürmer verbreitet werden. Vereinzelt übertragen sie auch Hirnhautentzündung und Fleckfieber. Letzteres allerdings nur in entsprechenden Ländern.
Wildlebende Tauben die man füttert, können auch mit Parasiten und Pilzen belastet sein.
Um eine Sekundärinfektion, also eine Verschlimmerung der Symptome nach einem Flohbiss zu vermeiden, widersteht man wenn möglich dem Kratzen. Bei einer Infektion ist eine Behandlung beim Arzt unbedingt notwendig.

Welche Gefahren bestehen durch Flohbisse für Katzen und Hunde?

Übertragbare Flohkrankheiten bei Tieren.

Auch die Gesundheit der Haustiere ist gefährdet! Die Plagegeister können mit ihrem Kot eine Bartonellose auslösen, die auch den Mensch befallen kann. Symptome / Beschwerden sind Anschwellen der Lymphknoten, verminderter Tastsinn der Pfoten und Entzündung der Augen. Hier kann der Tierarzt mit einer Antibiotika Therapie helfen.
Eine andere Floherkrankung der Kätzchen ist das Katzenekzem auf der Haut, welches schon durch wenige Flohbisse das Haustier wegen dem extremen Juckreiz in Aufruhr versetzten kann. Das Kratzen der Tiere kann eitrige Hautentzündungen mit Haarausfall und Krustenbildung hervorrufen. Auch hier hilft der Tierarzt nach genauer Untersuchung mit Shampoos, Spülungen und eventuell verschreibungspflichtigen Medikamente, die eine Infektion verhindern.
Neueste Forschungen belegen, dass auch Viruserkrankungen durch Flöhe auf Katzen verteilt werden können.
Erkrankungen des Hundes sind Allergieekzeme. Diese sollte natürlich ebenfalls ein Tierarzt behandeln.
Der häufigste Bandwurm des Hundes wie auch der Katzen ist der durch Flöhe übertragene Gurkenkernbandwurm. Die Wurmeier nisten sich in die Darmschleimhaut des Tieres ein und entwickeln sich in etwa 20 Tagen zu einem 10-70 cm langem Bandwurm. Dieser ist durch regelmäßige Wurmkuren, die der Tierarzt für die verschiedensten Alter und Rassen verschreibt, einfach loszuwerden. Allerdings sind Kinder oft gefährdet wenn sie beim Schmusen mit einem infizierten Hund mit den Wurmeiern in Berührung kommen und sie versehentlich verschlucken. Also nie das Händewaschen vergessen. Gegen den starken Juckreiz und der manchmal bis zu handtellergroßen Quaddeln, helfen wie oben erwähnt, Antihistaminika in Form von Gels oder Salben, in stark ausgeprägten Fällen Cortison.
In den meisten Fällen verschwinden die juckenden Symptome aber ohne schlimme Folgen.

Was man gegen Flöhe tun kann?

Wie man vorgeht! Was man braucht! Was zu beachten ist!

Wichtigste Vorgehensweise und Mittel zur Flohbekämpfung sind:

  • schnelles Handeln
  • Staubsaugen
  • Textilien heiß waschen
  • Flohshampoos
  • Insektizide (chemisch / bio)
  • Haustiere behandeln

Nachfolgend wird das Vorgehen näher beschrieben:

Das Wichtigste ist, sofort zu handeln, sobald einem Flohbisse auffallen und man diese gegen andere Insektenstiche abgegrenzt hat.
Flöhe vermehren sich sehr schnell!

Die Plage auf den Haustieren, sowie in der Umgebung, also in der Wohnung, ist primär zu bekämpfen. Aber keine Angst, der Kammerjäger ist in den meisten Fällen nicht nötig. Hat man sich nur einen Floh eingefangen, hilft am besten zu duschen und die Kleider bei mindestens 60 Grad zu waschen.
Bei Flöhen im Bett (Anzeichen: Stiche in der Nacht) hilft es, sämtliche Bettwäsche, Kissen und Decken wenn möglich, ebenso heiß zu waschen und im Wäschetrockner zu trocknen. Matratzen sind abzusaugen.

Für das Tierfell (Katzenfloh, Hundefloh) und die Menschenhaare gibt es spezielle Flohshampoos (auch gegen Läuse). Da hilft manchmal schon eine einmalige Anwendung. Leider wirken normale Shampoos nicht und so gut.

Den Vierbeinern sollte man vorbeugend Flohhalsbänder anlegen und die Schlafplätze mit Antiflohpulver behandeln, Böden und Teppiche staubsaugen und wischen. Den Staubsaugerbeutel schnellstens gründlich außerhalb der Wohnung entsorgen. Noch intensiver wirkt ein Dampfreiniger (der sich übrigens auch in vielen anderen Situationen bewähren wird).

Zum bewältigen einer echten Plage helfen neben dem Staubsaugen dann nur noch echte Insektizide, als Spray, Puder oder Vernebler – Hausmittel sind eher nutzlos. Man schließt alle Fenster, räumt die Lebensmittel in den Kühlschrank und deckt Kleidung und Betten mit Tüchern ab. Zuerst werden Ritzen, Teppiche, Polstermöbel und Schlafstatt der Tiere besprüht, danach die ganzen Räume. Dabei den Atem möglichst anhalten oder einen Mundschutz benutzen. Hat man den Spray überall gut verteilt, bzw. den Vernebler gestartet, verlässt man die Räume und erfreut sich nach ca. 6-8 Stunden an einer flohfreien Umgebung.
Als Alternative kann natürlich der Kammerjäger beauftragt werden.

Auf dem Tiernacken verriebene Tropfen, sogenannte Spot-on Präparate ziehen ein und vergiften so die ungebetenen Gäste. Man sollte das Tier einige Stunden nach einer solchen Spot Behandlung nicht streicheln (Gefährdung der eigenen Gesundheit).

Leider sind Pestizide zur Bekämpfung zwar sehr wirksam aber nicht ganz harmlos.Verzichten sollte man wenn es geht auf Giftsprays die Chrysanthemenwirkstoffe, Pyrethrum oder Pyrethroide enthalte – dies alles sind Nervengifte, die besser nicht mit anderen Lebewesen in Berührung kommen sollten. Man möchte ja nicht sich und seine Lieben schädigen, sondern nur die Schmarotzer.

Höchstens 5 % der gesamten Flohgeneration halten sich zu jedem Zeitpunkt tatsächlich auf dem Wirt auf, der Rest ist unreif in der Umgebung verteilt. Das sollte man bei der Bekämpfung bedenken und diese zwei bis drei Wochen lang regelmäßig wiederholen.
Für Fußmatten und Schuhsohlen gibt es Flohsprays zur Vorbeugung, anzuwenden gegen von draußen hereingetragene Floheier.

Wer ganz auf Chemiekeulen verzichten will kann es auch mit biologischen oder mechanischen Behandlungen versuchen. Auch gibt es Flohkämme mit eng stehenden Zinken. Damit kämmt man Hund oder Katze mehrmals am Tag und entsorgt die Flöhe, die in den Zinken hängen bleiben.
Tabletten zum Einnehmen, deren Wirkstoff die Entwicklung der Flohlarven nach ca. 24 Stunden hemmt sind sehr wirkungsvoll.
Vorbeugend gegen Flohbefall findet man auch Ultraschallgeräte für die Steckdose innen und außen, die sich jedoch als wirkungslos herausgestellt haben.

Es gilt: Staubsaugen ist das Wichtigste! Hierzu bieten sich spezielle Tierhaar-Aufsätze oder am idealsten starke Staubsauger an. Außerdem auf besonders gesunde Ernährung achten!

Welche natürliche Mittel gibt es gegen Flöhe?

Die Alternative zur chemischen Keule!

Sogenanntes ‚Bio-Floh-Pulver‘, ist Silikat-Staub (Kieselgur, Diatomeenerde) und besteht hauptsächlich aus den Siliciumdioxidschalen fossiler Kieselalgen (Diatomeen). Diese sind zum größten Teil aus amorphem (nicht-kristallinem) Siliciumdioxid (SiO2). Es ist stark austrocknend und wirkt auf Insekten tödlich.
Insekten und Milben haben eine Wachshülle um ihren Chitin-Panzer. Die feinen Schalenbruchstücke des Kieselgur erzeugen mechanische Schäden in dieser Schicht, aber auch im Verdauungstrakt der Insekten und Milben. Dies führt so zu deren Austrocknung.
Industriell gefertigte, chemische Insektizide verlieren häufig nach einiger Zeit ihre Wirkung, weil sich die Schädlinge an deren Inhaltsstoffe anpassen. Silikat-Staub kann immer wieder verwendet werden. Durch die rein physikalische Wirkungsweise ist eine Anpassung nicht möglich. Sogar Kammerjäger setzen dieses Verfahren zur Schädlingsbekämpfung immer öfter ein.

Wie kann man Flohfallen selber bauen?

Einfache Anleitung zum Bauen einer Flohfalle.

Harmloses Hausmittel sind selbstgebaute Flohfallen, sie schaden nur den Flöhen. Man stellt eine umgedrehte Tasse in einen Suppenteller und darauf eine Kerze oder Teelicht, füllt den Teller mit Leitungswasser, da hinein einige Spritzer Spülmittel, die Kerze sollte ruhig stehen. Kerze anzünden und das Ganze in den befallenen, gut abgedunkelten Raum stellen. Jetzt werden die springenden Plagegeister versuchen zur Wärmequelle zu gelangen, hüpfen über den Teller zur Kerze und schwupps landen sie im Wasser und ertrinken. Bei einer starken Flohplage kann man auch mehrere solcher Fallen in einem Raum aufstellen. Es lohnt sich, diese Flohbekämpfung das ganze Jahr über beizubehalten um alle Exemplare auszurotten. Gegen in Ecken und Ritzen versteckte Puppen hilft dieses Hausmittel aber nicht, es ist also nur als Zusatzprodukt zu verwenden.

Bild: Flohfalle selber bauen

Eine selbstgebaute Flohfalle.

Wo gibt es Hilfsmittel gegen Flöhe?

Das richgtige Flohmittel.

Es gibt natürlich eine Vielzahl an Artikeln zur Flohbekämpfung und zur Vorbeugung (siehe auch rechte Spalte). Wir empfehlen als Standard-Ausstattung auf jeden Fall:

  • Vernebler
  • Floh-Kamm
  • Flohhalsbänder
  • Ungezieferspray
  • Kieselgur „Bio“-Insektenpulver
  • Anti-Floh-Shampoo

Wer auf eine gute Beratung Wert legt fragt zusätzlich seinen Arzt, Tierarzt oder in der Apotheke.

Das Geheimnis.

Sie sind nicht allein!

Sie haben das Gefühl, Sie sind allein mit ihrem Flohproblem? Niemand hat Ihnen bisher von einem ähnlichen Problem erzählt? Keine Sorge. Nur weil niemand darüber spricht, heißt das nicht, dass es niemand anderem auch so geht wie Ihnen. Allein durch die Zugriffszahlen auf dieser Parasiten-Website können wir Ihnen garantieren, dass eine sehr große Anzahl von Menschen sich für die Tierchen interessiert – und das meist nicht, weil sie diese so gerne haben.

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Flöhe & Flohbisse | Jetzt erfolgreich bekämpfen
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Flöhe & Flohbisse | Jetzt erfolgreich bekämpfen
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Flohbisse können gefährlich sein. Flohbisse kann man leicht erkennen. Flohbisse müssen nicht zum Problem werden. Sehen Sie jetzt wie Sie die Flöhe ganz schnell wieder los werden.
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